Neues von Timo

Dies ist ein Herbsttag, wie ich keinen sah
Die Luft ist still, als atmete man kaum
und dennoch fallen raschelnd fern und nah
die schönsten Früchte ab von jedem Baum
O stört sie nicht, die Feier der Natur
Dies ist die Lese, die sie selber hält
denn heute löst sich von den Zweigen nur
was vor dem milden Strahl der Sonne fällt
(Hebbel)

Hallo Fans

hier meldet sich Timo – früher Emsländer, jetzt Rheinländer. Das da oben hat mir Frauchen diktiert, ich kenne ja so was nicht, mir ist nur wichtig, dass ich Euch erzählen kann, wie schnüffelig der Wald jetzt   ist. Da liegen schon so viele Blätter am Boden. Leute, das ist was Tolles – überall darf ich hinspringen und Spaß haben.

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Kein Igel darf grundlos der Natur entnommen werden

Im Herbst richten, erinnert durch die zahlreichen  Medienberichte, viele Leute ihre Aufmerksamkeit wieder verstärkt auf die Igel, die als Kulturfolger in
unserem Lebensraum zu finden sind und denen man helfen will. Dabei sehen sie schwerpunktmäßig die Grammzahl der Tiere als Maßstab für die
Hilfsbedürftigkeit.

Das ist so nicht richtig. Wir haben von Ende Mai bis in den September hinein, je nach klimatischer Lage, Wurfzeit. Kein Tier wird mit 600 g geboren. Das heißt, dass ein Tier auch nicht nach Kalendermonat aufgenommen werden muss, sondern diese in den Köpfen spukende Grammangabe ist nur relevant, wenn Igel
nach Frosteinbruch noch mit einem Körpergewicht von um die 500 g draußen herumlaufen. Diese Igel haben nicht die nötigen Fettreserven für den Winterschlaf. Dieses immer wieder beschriebene Untergewicht ist meist
krankheitsbedingt und behandlungsbedürftig, wenn die Überwinterung gelingen soll. 
Unabhängig vom Gewicht und Jahreszeit kann ein Igel mager, weil krank oder verletzt sein. Das erfordert sofortige sachkundige Hilfe in einer Igelstation oder beim Tierarzt. Laut Tierschutzgesetz ist es erlaubt,
diese besonders geschützen Tiere nur im Notfall ins Haus zu nehmen, bis sie in der Lage sind, sich draußen selbst zu erhalten. 

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Mundraub

Es ist August. Ich trete vor die Haustür des Wohnhauses unseres Hofes. Etwa zwanzig Meter vor mir, nach Osten getrennt durch Forsythien- und Weißdornbüsche sowie mit Efeu bewachsenen Heidepfählen, beginnt das Feld unseres Nachbarn. Dort wurde gerade Weizen geerntet  und nun liegt das Stroh in großen, runden Ballen gepresst da, als wäre es  von einem Riesen verteilt, und verwandelt den leichten Hang bis zum Wald in eine Zauberlandschaft. Mundraub weiterlesen

Unterhaltsame und informative Tiergeschichten