Neues von Timo

Hi Fans,
ihr wisst ja, ich bin der Pinschermann Timo. Gustel ist meine Gefährtin und wir beiden dürfen im Wald immer von der Leine.
Vor ein paar Tagen war unser Herrchen auf  einer langen und anstrengenden Reise, so ein Mist! Wir waren zwar ausgiebig draußen, aber mit Frauchen und an der Leine. Das sind die Dinge, die ein Hund nicht braucht: stinkende Straßen, überall Autos –nee, das ist nichts für uns.

Endlich war unser  Mensch  wieder da, müde und kaputt, aber wir haben uns so gefreut und ihn regelrecht  belagert, dass  er sich breitschlagen ließ, mit uns noch mal in den Wald zu fahren.
Wisst Ihr, im Herbst ist der Wald so schnüffelig, unglaublich! Da ist was los: Pfützen und raschelndes Laub; Pilze, die merkwürdig riechen;  und manchmal auch Tiere, die uns aber nicht so sehr interessieren. Was ist schon ein Käfer, der rumkrabbelt, eine Spinne, deren Netz zu tief hängt …
Mann, was haben wir geschnüffelt im Wald!  Dann haben wir mit unseren Leuten die bekannten Spielchen gespielt. Plötzlich hörten wir in der Ferne Hundegebell  –es war die uns bekannte Colli-Bande, die wieder irgendwo unterwegs war. Frauchen hatte deren  Auto schon auf dem Parkplatz gesehen und wir sie natürlich auch schon längst erschnüffelt.
Die Herrchen und Frauchen von denen erzählen sich immer so viel und sie trödeln herum. Wir sind da viel flinker auf unseren Pfoten, besonders ich bin ein ganz fixer Flitzer. Und dann gab es kein Halten mehr. Wir sind losgedüst und – was soll ich Euch sagen! – da kam uns noch eine Gruppe mit anderen Hunden entgegen, auch alle frei.
War das ein Fest!
Wir wussten gar nicht, wo wir zuerst schnüffeln und uns begrüßen sollten. Alles waren nette Hunde, so um die 10 oder mehr, ich kann ja nicht zählen. Ein Riesen- Auflauf!
Die meisten waren größer, viel größer als wir, aber wir hatten so einen Spaß.  Das war ein High-Light, was Hund nicht alle Tage hat.
Wir haben keinen ausgelassen bei der Begrüßung, haben vorne, hinten geschnüffelt und so viel Neues erfahren.  Es war toll,  so einfach mal Hund sein zu dürfen. Die Herrchen und Frauchen haben sich Gott sei Dank vornehm zurück gehalten, sind gaaaaanz langsam weitergegangen, haben uns in Ruhe gelassen, nicht gerufen und nicht kommandiert.
Als wir alle genug gerannt und geschnüffelt hatten , haben wir uns wieder sortiert, und jeder ist mit seinen Leuten weitergezogen, glücklich und zufrieden.  So könnte es öfter sein!!!
Mein Herrchen hat sich im Wald auch entspannt. Ich als Personal-Trainer weiß schließlich, was mein Mensch braucht …
Euer Pinschermann Timo!
© Karin Oehl

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